Vatikan meldet: Papst Franziskus erleidet zwei Anfälle von „akutem Atemversagen“

Am Montagmorgen sendet der 88-Jährige noch eine Botschaft in die Welt hinaus. Kurz darauf muss er einen Rückschlag hinnehmen - und wird an ein Beatmungsgerät angeschlossen.

Die Welt sorgt sich um Papst Franziskus
Die Welt sorgt sich um Papst FranziskusAndrew Medichini/dpa

Papst Franziskus, der im Krankenhaus gegen eine doppelseitige Lungenentzündung kämpft, erlitt am Montag einen heftigen Rückschlag. Wie der Vatikan am Abend mitteilte, habe der 88-Jährige zwei Anfälle von „akutem Atemversagen“ erlitten. Er benötigte eine nichtinvasive, mechanische Beatmung, hieß es weiter. 

Wie bereits am Freitag hätten sich die Muskeln seiner Atemwege verkrampft, hieß es. Papst Franziskus atmete „große“ Mengen Schleim ein. „Daher wurden zwei Lungenspiegelungen durchgeführt, bei denen reichlich Sekret abgesaugt werden musste.“ Franziskus blieb wachsam, orientiert und kooperierte mit dem medizinischenl

Mit einer Prognose über den weiteren Verlauf hielten sich die Ärzte zurück. Zugleich wurde aber betont: „Der Heilige Vater blieb zu jeder Zeit wach, orientiert und kooperativ.“ Das Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken wird seit Mitte Februar im Gemelli-Krankenhaus von Rom behandelt. Er leidet an einer beidseitigen Lungenentzündung. Seit seiner Einlieferung veröffentlichte der Vatikan keine Fotos oder Videos von Franziskus. Dies ist die längste Abwesenheit seines zwölfjährigen Pontifikats.

Papst Franziskus sendet Botschaft aus dem Krankenhaus

Am frühen Montagmorgen hatte Papst Franziskus eine neue Botschaft aus dem Krankenhaus herausgegeben. Franziskus prangerte die „fortschreitende Bedeutungslosigkeit“ internationaler Organisationen im Kampf gegen den Krieg an, während er sich zu diesem Zeitpunkt noch in stabilem Zustand befand. Er sei aufgestanden, habe gefrühstückt und wurde behandelt, nachdem er „die ganze Nacht gut geschlafen“ habe, teilte der Vatikan mit. Wie und wann es zu dem erneuten Zwischenfall gekommen war, ist bisher unklar.

Kommentar veröffentlichen

0 Kommentare