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Im Fall eines in Russland inhaftierten Franzosen gibt es plötzlich Bewegung. Der Kreml spricht davon, Paris einen Vorschlag gemacht zu haben. Damit steigt der Druck auf Präsident Macron. Denn dem Inhaftierten drohen bis zu 20 Jahre in einer Strafkolonie.
Im Fall des in Russland wegen Spionagevorwürfen inhaftierten Franzosen Laurent Vinatier gibt es offenbar Bewegung: "Tatsächlich wurde den Franzosen ein Vorschlag bezüglich Vinatier unterbreitet", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. "Der Ball liegt nun bei Frankreich." Moskau und Paris hatten kurz zuvor Interesse an Gesprächen zwischen Kreml-Chef Wladimir Putin und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bekundet. Kurz danach erfolgte die Ankündigung.
Der NGO-Mitarbeiter Vinatier war im Juni 2024 in Russland festgenommen worden. Im Oktober wurde er zu drei Jahren Haft in einer Strafkolonie verurteilt. Er soll Informationen über das russische Militär gesammelt haben, ohne sich zuvor als "ausländischer Agent" angemeldet zu haben. Die russischen Behörden erheben mittlerweile weitere Vorwürfe gegen ihn. Diese können mit bis zu 20 Ja
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