Nach der Festnahme von Venezuelas Diktator Maduro strotzt die US-Regierung verbal geradezu vor Kraft. Trump und seine Minister sprechen reihenweise Drohungen aus - gegen andere lateinamerikanische Staaten, gegen den Iran, aber auch gegen ein EU-Mitglied.
Nach dem spektakulären US-Militäreinsatz zur Festnahme von Venezuelas autoritärem Staatschef Nicolás Maduro setzt US-Präsident Donald Trump das südamerikanische Land weiter unter Druck. Mit erster Wirkung: Die geschäftsführende Präsidentin Delcy Rodríguez, die sich nach dem US-Angriff zunächst unbeugsam gezeigt hatte, signalisiert Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Washington. Doch Venezuela ist nicht das einzige Land, dem der US-Präsident nach Maduros Festnahme droht. Ein Überblick:
Kolumbien
Folgt Kolumbien auf Venezuela? Über das Nachbarland Venezuelas sagte Trump, es sei "sehr krank" und werde von einem "kranken Mann" regiert, der es liebe, "Kokain zu produzieren und es in die Vereinigten Staaten zu verkaufen". Das werde er "nicht mehr lange machen", sagte Trump - ohne ins Detail zu gehen, was er konkret damit meinte. Der US-Präsident hatte Kolumbiens Staatschef Gustavo Petro zuvor bereits mehrfach heftig kritisiert. Auf die Nachfrage einer Journalistin, ob es einen Militäreinsatz gegen Kolumbien geben werde, sagte Trump nun: "Das klingt für mich gut."
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