Donald Trump droht Russland wegen seiner anhaltenden Angriffe auf die Ukraine mit neuen Sanktionen. Doch neue russische Angriffe fordern zahlreiche Opfer.

Ungeachtet der Drohungen von US-Präsident Donald Trump hat Russland seine massiven Angriffe auf die Ukraine fortgesetzt: Bei russischen Angriffen auf die ostukrainische Region Donezk seien am späten Freitagabend mindestens elf Menschen getötet worden, teilte der ukrainische Rettungsdienst im Onlinedienst Telegram mit. Mindestens 30 weitere Menschen seien bei dem russischen Angriff auf das Zentrum der Stadt Dobropillja verletzt worden. Zudem seien bei einem Drohnenangriff auf Charkiw drei Menschen getötet worden, wie der örtliche Gouverneur am Samstagmorgen mitteilte.
„Solche Angriffe zeigen, dass die Ziele Russlands unverändert sind“, schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf Telegram. „Deshalb ist es sehr wichtig, weiterhin alles zu tun, um Leben zu schützen, unsere Luftverteidigung zu stärken und die Sanktionen gegen Russland zu verschärfen“, fügte Selenskyj hinzu. „Alles, was Putin hilft, den Krieg zu finanzieren, muss unterbrochen werden.“
US-Präsident Donald Trump hatte Russland am Freitag mit neuen Sanktionen und mit Zöllen gedroht. Weil „Russland auf dem Schlachtfeld gerade absolut auf die Ukraine einhämmert“, erwäge er umfassende Bankensanktionen sowie Zölle gegen Moskau, schrieb Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social. Diese Maßnahmen würden gelten, bis eine Waffenruhe und eine „endgültige Friedensvereinbarung“ erreicht seien, fügte er hinzu.
0 Kommentare