Europäer offenbar entsetzt nach Trumps Putin-Telefonat

Putin, hier nach seinem Gespräch mit Trump, besteht darauf, "die Ursachen dieser Krise" zu beseitigen. Mit der Krise meint er den Krieg, was er mit den Ursachen meint, bleibt nebulöser.

Putin, hier nach seinem Gespräch mit Trump, besteht darauf, "die Ursachen dieser Krise" zu beseitigen. Mit der Krise meint er den Krieg, was er mit den Ursachen meint, bleibt nebulöser.

(Foto: AP)

Nach seinem langen Gespräch mit Kremlchef Putin zeigt sich US-Präsident Trump zufrieden. Beide Seiten könnten "sofort Verhandlungen über eine Waffenruhe aufnehmen". Allerdings sieht der Kreml dies wohl anders. Auch die Reaktion der Europäer ist alles andere als euphorisch.

Europäische Staats- und Regierungschefs und der Präsident der Ukraine sollen nach einem Telefongespräch mit US-Präsident Donald Trump "schockiert" gewesen sein, weil dieser Kremlchef Wladimir Putin nicht mit Sanktionen unter Druck setzen wollte. Dies berichtet eine mit dem Telefonat vertraute Person. Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, schrieb lediglich auf X, das Gespräch mit Trump sei "gut" gewesen und es sei wichtig, dass die USA engagiert blieben.

Ein Sprecher der Bundesregierung teilte mit, die Europäer arbeiteten weiter an harten Sanktionen, um den Druck auf Moskau zu erhöhen. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte dies. Die Ukraine und ihre Unterstützer werfen Russland vor, nicht in gutem Glauben zu verhandeln. Russland tue ihrer Meinung nach nur das Nötigste, um Trump davon abzuhalten, Druck auf die russische Wirtschaft auszuüben.

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