Teheran weist Trumps Maximalforderung zurück

Die iranische Urananreicherung werde fortgesetzt, betonte Irans Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei.

Die iranische Urananreicherung werde fortgesetzt, betonte Irans Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei.

(Foto: via REUTERS)

n zwischen den USA und dem Iran dauern an. Ein Abkommen gegen Nuklearwaffen "ist in greifbarer Nähe", sagt der iranische Außenminister jetzt. In einem anderen Punkt ist Teheran jedoch nicht bereit, US-Präsident Trump entgegenzukommen.

Irans Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei hat Zweifel an den laufenden Atomverhandlungen mit den USA geäußert. Bei einer Rede in Teheran wies der Religionsführer auch die Maximalforderung der USA zurück, dass der Iran seine Urananreicherung aufgebe. "Sie sollen sich bemühen, keinen Unsinn zu reden", sagte der 86-Jährige laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. "Die Islamische Republik wartet nicht auf die Erlaubnis von diesem oder jenem", fügte er hinzu.

Mit Blick auf vergangene Verhandlungen sagte Chamenei: "Auch jetzt glauben wir nicht, dass sie zu einem Ergebnis führen werden und wir wissen nicht, was geschehen wird." Am Sonntag hatte der US-Sondergesandte Steve Witkoff bekräftigt, dass die USA in den Atomverhandlungen mit Teheran auf ein Ende der Urananreicherung dringen.

Kommentar veröffentlichen

0 Kommentare