Nach Panne: Jauch gibt Kandidaten eine zweite Chance


 
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Push-up-BH statt Scrunch-Leggings: Tom Lorenz ist zu unrecht bei "Wer wird Millionär?" ausgeschieden und darf noch mal ran. Jauch gibt sich am Telefon als Trump aus und klärt die Frage: Deichmann oder dm?

Würde sich Günther Jauch besser mit Push-up-BHs auskennen, hätte dieser Fehler schnell ausgebügelt werden können. So aber gehört Tom Lorenz zu den äußerst wenigen Kandidaten bei "Wer wird Millionär?" (WWM), die wegen eines Fehlers von RTL eine zweite Chance bekommen. "Ich mache es kurz: Da wären zwei richtige Antworten möglich gewesen", klärte Jauch das Publikum im Special zum Zweiten Weihnachtsfeiertag auf. Und so wurde für den 25-jährigen Kandidaten zumindest in dieser Hinsicht schnell ein kleines Weihnachtswu  Lorenz am Vortag gleich zu Beginn der Sendung den Absturz beschert hatte. Der Stuttgarter sollte wissen, welcher Körperteil durch den Push-up-Effekt einer Scrunch-Naht zum Blickfänger wird: Brust, Bauch, Oberarm oder Po? Der Volontär bei einem Radiosender dachte wie seine mitgereiste Freundin an den Push-up-BH, die Fragenredaktion hingegen ausschließlich an Leggings.

Am Abend sei der Fehler schließlich bemerkt und der Kandidat angerufen worden, berichtete Jauch. Lorenz hatte sich da gerade in seinem Hotelzimmer langsam von der Aufregung erholt. Er stimmte zu, beim Special zum Zweiten Weihnachtsfeiertag wieder bei der 8000-Euro-Frage einzusteigen. Das Ganze hatte dem 25-Jährigen aber zugesetzt. Er sei alle zwei Stunden aufgewacht und habe dazwischen Albträume gehabt, erzählte Lorenz.

WWM-Patzer: Kandidat darf noch mal

Das ganz große Comeback gelang dem Pechvogel leider nicht. Eine Juristin im Publikum half ihm eine Runde weiter, weil sie wusste, dass die Ehefrau des Schauspielers George Clooney, die Menschenrechtsanwältin Amal Clooney, in Oxford lehrt. Lorenz war völlig ahnungslos und sagte, er würde einen erneuten Absturz locker hinnehmen. Als Jauch ihn dann in die nächste Runde durchwinken konnte, war der Kandidat dennoch sichtlich erleichtert.

Über die 8000 Euro kam Lorenz am Ende aber nicht hinaus. Er und sein Telefonjoker hatten keine Ahnung, dass GERD kein neuer Wirtschaftspakt oder Weltraumbahnhof ist, sondern ein großer Staudamm in Äthiopien. Das Akronym steht für "Grand-Ethiopian-Renaissance-Dam". Für Lorenz' Wunsch reicht sein Gewinn aber alle mal. Er braucht neue Socken.

Dass ein Kandidat wegen einer zweiten richtigen Antwort wiederkommen darf, ist bei "Wer wird Millionär?" erst nach knapp 1500 Sendungen passiert. Im Januar 2021 war der Dortmunder Niklas Bayer-Eynck sogar von 125.000 auf 1000 Euro abgestürzt. Er hatte eingeloggt, dass im Volkslied "Die Vogelhochzeit" die Amsel der Bräutigam war. Jauch akzeptierte aber nur die Drossel als korrekte Antwort. RTL gab dem Kandidaten eine erneute Chance, weil in weniger bekannten Volksliedern tatsächlich die Amsel als Bräutigam vorkommt.

Keine Wiederkehr wird es für den Absturz-Kandidaten Frank Felix Fugger geben. Er entschied sich gegen den Willen seiner Familie bei Jauch für die Risikovariante. Am Ende war es ohnehin egal. Denn der 36-jährige Immobilienmakler - der nur entfernt mit der wohlhabenden Augsburger Kaufmannsfamilie verwandt ist - scheiterte bereits in der 4000-Euro-Runde. Jauch wollte wi

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